Dez 16 2011

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Hat gesunde Ernährung ausgedient?

Abgelegt 15:52 unter Allgemein

Fast- und Convenience-Food populärer denn je 

Fast Food und Convenience Food haben in den letzten Jahrzehnten die Welt erobert. Das ist nicht verwunderlich, da mittlerweile viel mehr Frauen einer Berufstätigkeit außer Haus nachgehen und daher keine Zeit finden, täglich groß aufzukochen. Andererseits leben viel mehr Menschen als Singles, die sich oft lieber etwas zu essen bestellen, als für sich allein ein Menü zu kochen. Daher machen Produzenten von Fast-und Convenience Food heutzutage einen Umsatz in vielfacher Milliardenhöhe.

Was sind Fast Food und Convenience Food?
Beide Begriffe entstammen dem Englischen. Fast bedeutet schnell, Convenience heißt Bequemlichkeit. Fast Food wird in Fast Food Restaurants, an Würstel-, Kebab- oder Fish and Chips- Buden verkauft, während Convenience Food, also Fertiggerichte, in Einzelhandelsgeschäften erworben wird. Convenience Food bezeichnet Nahrungsmittel, bei welchen die Zubereitungszeit verkürzt ist. Convenience Food kann man in drei Kategorien unterteilen: verzehrfertig, garfertig und küchenfertig. Verzehrfertige Lebensmittel sind beispielsweise Aufschnitt, Sandwiches oder Speiseeis, zu den garfertigen gehören Tiefkühllasagne und -pizza, und Fischstäbchen. Küchenfertige Nahrungsmittel sind Tiefkühlgemüse oder -obst. Ebenfalls zum Convenience Food werden Packerlsuppen, Fertignudeln, Salatdressings oder Bohnen aus der Dose gezählt. Fast Food hingegen wird nicht zu Hause zubereitet, sondern in sogenannten Fast Food Restaurants, in Garküchen (besonders in Asien und Afrika) oder an Ständen (Würstelstand,…).

Sind Fast Food und Convenience Food schlechter als frisch zubereitetes Essen?
Fast Food und Convenience Food haben einen schlechten Ruf, der aber nicht unbedingt gerechtfertigt ist. So fällt Tiefkühlgemüse ebenfalls unter den Begriff Convenience Food. Durch das rasche Einfrieren nach der Ernte enthält es allerdings mehr Nähr- und Vitalstoffe als frisches Gemüse, das einen langen Transportweg hatte. Andererseits werden Fast- und Convenience-Food-Produkten oftmals Zucker, Fette, Zusatzstoffe, Aromen und Konservierungsstoffe zugesetzt. Daher empfehlen Ernährungswissenschaftler den Konsumenten die Zutatenlisten zu studieren und sich nicht ausschließlich mit Convenience Produkten zu ernähren, sondern diese mit frisch zubereiteten Nahrungsmitteln zu mischen. Ein Beispiel für eine solche Mischkost sind Fertiggnocchi (also Convenience Food) mit frisch gegartem Gemüse und ebenso frisch geschnittenem Salat.

Fazit:
Aufgrund der sich verändernden Lebensumstände der Menschen ist davon auszugehen, dass Fast und Convenience Food weiterhin an Beliebtheit gewinnen werden. Allerdings gibt es mittlerweile Gegenbewegungen wie Slow Food, die das langsame Genießen der Nahrungsmittel propagieren.

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